TTIP – Ein Schrecken

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Nov 042015
 

Der TTIP

TTIP - Ein Schrecken

TTIP – Ein Schrecken

Immer wieder startet eine europaweite Aktion gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen, kurz TTIP, über das derzeit vor allem zwischen EU und den USA verhandelt wird. Eine ganze Million Unterschriften sollen gegen das „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ gesammelt werden, um Regierungspolitikern zu zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung gegen den Völkervertrag ist. Doch was ist das TTIP eigentlich? Rund 40% aller Deutschen sollen nicht einmal wissen, was die Bestimmungen des TTIP sind.

Geheime Verhandlungen

Das ist allerdings auch kein Wunder, da die Verhandlungen zu diesem Vertrag unter Ausschuss der Öffentlichkeit stattfinden. Selbst das von den Bürgern Europas gewählte Europaparlament ist nicht eingeweiht. Zu den Teilnehmern gehören allerdings Lobbyisten, die das Interesse großer Unternehmen vertreten. Die eigentlichen Ziele – Senkung der Arbeitslosigkeit, Erhöhung des Durchschnittseinkommens und das Schaffen eines wirtschaftlichen Gegenpols zu Asien – scheinen aber immer mehr in den Hintergrund zu rücken.

Folgen für Deutschland

So setzt sich etwa der Konzern Monsanto dafür ein, in Zukunft auch in Deutschland gentechnisch veränderte Nahrung verkaufen zu dürfen – ohne dabei deren gentechnischen Ursprung deklarieren zu müssen. Laut Monsanto würde alles andere eine Hemmung zum Kauf darstellen. Doch die Auswirkungen auf den Menschen sind kaum untersucht und nach wie vor ist unbekannt, wie und ob diese Lebensmittel krankmachen können. Etwas, das auch für in Chlor gebadete Hühner gilt, die in Deutschland verkauft werden könnten.

Der „Investitionsschutz“

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der sogenannte Investitionsschutz. Dieser macht es Unternehmen möglich, den Staat auf Schadensersatz zu verklagen, sollte durch bestehende oder eingeführte Gesetze der Umsatz der Firmen geschwächt werden. Ein Verbot von Fracking in Deutschland könnte den Steuerzahler einen mehrstelligen Millionenbetrag kosten. Die Verhandlungen finden jedoch nicht vor einem unabhängigen Gericht statt, sondern vor einem privaten Schiedsgericht.

Hinzu kommt, dass das Freihandelsabkommen kaum als demokratisch gewertet werden kann, da weder von Europäern gewählte Abgeordnete noch die Bürger selbst an diesem Vertrag beteiligt sind, aus dem Deutschland nicht so einfach wieder aussteigen könnte. Das TTIP gilt bei vielen nicht nur als Gefahr für die Demokratie, sondern als Blankoschein für Unternehmen. Gesundheits-, Arbeiterschutz-, oder Naturschutzgesetze können kaum noch eingeführt werden oder würden den Staat Hunderte Millionen Euro kosten, da Unternehmen mit Umsatzeinbußen rechnen müssten. Vor allem die Organisation Campact macht derzeit gegen TTIP mobil. In den meisten großen deutschen Städten und auch in kleineren Kreisen finden Unterschriftenaktionen statt, die eines verhindern sollen: ein Wachstum der Macht für Unternehmen und dadurch eine Schwächung der Demokratie.

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Die Braunkohle boomt in Deutschland

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Jul 192015
 

Braunkohle – alte Technik wieder auf dem Vormarsch

Zur Zeit der Energiewende werden in Deutschland immer mehr Windparks und Solaranlagen gebaut. Trotzdem stößt Deutschland mehr CO₂ als in den vergangenen Jahren aus, was daran liegt, dass wir den größten Braunkohle Boom seit der Wiedervereinigung erleben. 2013 war die Braunkohle der Hauptenergieversorger unseren Landes. Nun warnen Greenpeace und die Partei die Grüne vor möglichen Schäden. Doch ist das berechtigt? Irgendwo muss der Strom schließlich herkommen.

Braunkohle aus der Lausitz

Braunkohle boomt

Braunkohle boomt

Zwischen Brandenburg und Sachsen liegt das Lausitzer Braunkohlerevier. Neben dem Rheinischen und dem Mitteldeutschten Braunkohlerevier gehört es zu den größten Deutschlands. Vor mehr als 15 Millionen Jahren entstand hier das, was diese Region so wichtigmacht: Kohle. 2009 wurden mehr als 55 Millionen Tonnen davon gefördert. Nachdem Tagebaue wie Cottbus-Nord oder Jänschwalde bald oder bereits ausgekohlt sind, besteht vonseiten der Regierung und Konzernen das Interesse, neue Tagebaue zu eröffnen. Im Teil der Lausitz, der in Brandenburg liegt, übernahm 1998 Vattenfall die Braunkohleindustrie und plant derweil vier neue Tagebaue. Das stößt bei Anwohnern nicht gerade auf Begeisterung.

Braunkohle Gefahr für Mensch und Umwelt

Folge der Eröffnung zahlreicher Tagebaue ist zunächst die dafür nötige Umsiedlung vieler Menschen oder gleich ganzer Dörfer oder Gemeinden. Allein in der Lausitz betraf dies innerhalb von 80 Jahren 30.000 Menschen beziehungsweise 136 Orte.
Um den Tagebau trocken zu halten, werden diverse Pumpen in Tiefen von bis zu 150 Metern installiert. Dies hat zur Folge, dass auch nahegelegene Bäche oder Feuchtgebiete trocken fallen. Da sich das Grundwasser zudem nur sehr langsam regeneriert, sind die dadurch entstehenden Folgen auch lange Zeit nach dem Braunkohleabbau vorhanden und eine künstliche Bewässerung wird nötig. Durch das Abpumpen kann auch der Boden in Entfernungen von bis zu 20 Kilometern absinken.
Bei der Verbrennung von Kohle werden außerdem viele schädliche Stoffe freigesetzt. Neben dem bereits angesprochenen Kohlenstoffdioxid kommen – trotz aufwendiger Filtertechniken – viele weitere in die Luft. Immerhin 99,5% der Flugasche und 90% des Schwefeldioxids gelangen nicht nach draußen, aber angesichts der Unmengen an Braunkohle, die verbrannt wird, ist das trotzdem eine gigantische Menge. Hinzu kommen Schadstoffe wie Blei, Arsen oder Quecksilber. Der in solchen Regionen herrschende Lärm erscheint da fast unbedeutend.
So unglaublich es klingt, können Tagebaue auch das lokale Klima beeinflussen. Es entstehen viele freie Flächen und oftmals hohe Berge aus Erde, die eine Auswirkung auf Windverhältnisse und Niederschlagsverteilung haben. Damit stellen Tagebaue einen erheblichen Eingriff in die Natur dar.

Noch etwa 40,8 Milliarden Tonnen Braunkohle sollen im Untergrund Deutschland laut einer Schätzung von 2006 liegen. Angesichts der großen Schäden am Menschen und der Umwelt bleibt zu hoffen, dass die Energiewende schneller voranschreitet und nicht neue Tagebaue der Braunkohle geöffnet werden müssen.

 

Die ökologischen Vorteile der Nutzung des Computers

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Mrz 272015
 

Mit der Nutzung neuer Technologie in mittlerweile so gut wie jedem Bereich unseres Lebens hat es auch einige überraschende ökologische Entwicklungen in der digitalen Revolution gegeben.

Heutzutage werden wir alle dazu aufgefordert, unser möglichstes zu tun um unseren CO 2 Fußabdruck zu reduzieren. Die steigende Nutzung dieser neuen Technologie ist drastisch angestiegen und wird unter anderem auch mit dem Schmelzen der Eiskappen und der Abholzung in Verbindung gebracht.

Technologischer Fortschritt

Technologischer Fortschritt

Technologischer Fortschritt

 

Einer der Hauptvorteile der Nutzung von Computern für die Umwelt ist die Umstellung auf Email, wodurch der Verbrauch von Papier erheblich gesunken ist. Der WWF schätzt, dass circa 30% weniger Papier verbraucht wird, was zum großen Teil auch Firmen und der Umstellung auf Email gutzuschreiben ist.

Unsere Arbeitspraktiken haben sich durch die technologische Entwicklung und den Fortschritt im allgemeinen verändert. Durch das Einführen von Computern ist heutzutage möglich auch flexible von Zuhause zu arbeiten. Dies ist in sofern ermunternd da es die Umweltverschmutzung durch nicht benötigte Transportmittel reduziert und desweiteren auch für niedrigere Unterhaltungskosten sowie Heizkosten am Arbeitsplatz sorgt.

Die Fähigkeit des Computers Informationen zu digitalisieren hat aber auch fernab des Arbeitsplatzes eine stille Revulotion erlebt. Heute kann man ganz einfach Rezepte finden oder sich nach Urlaubsangeboten umschauen, ganz bequem von zu Hause aus und ganz ohne den Verbrauch von unnötigen Rohmaterialen.

 

Ökologische Aspekte

Ökologische Aspekte

Ökologische Aspekte

Natürlich hat die Einführung des Computers auch einige kostspielige Auswirkungen auf die Umwelt genommen. Der wohl unmittelbar sichtbarste Einfluss welchen Computer haben ist der Umstand, dass dieser Strom benötigt, um zu funktionieren. Ein durchschnittlicher Computer verbraucht in etwa 100Kw wenn im Gebrauch der vollen Kapazität und ungefähr die Hälfte dessen im Ruhezustand. Dies mag vielleicht nicht in der selben Region liegen wie der Stromverbrauch einer sagen wir mal Klimaanlage, dennoch sammelt sich hier über die Zeit hinweg was zusammen.

Sollten Sie also zu den Anwendern gehören, welche den PC über längere Zeiträume nutzen, sei es nun beruflich oder für private Zwecke um vielleicht Online Spiele zu spielen welche schnelle Geschwindigkeit des Rechners erfordern, dann ist es wichtig auf den Energieverbrauch des PC’s zu achten um sicher zustellen, dass hier nicht unnötig Energie verschwendet wird. In Bezug auf heutige Online Spiele, welche über hochqualitative Graphiken und Echtzeit Spielmodus verfügen, können diese schon mal zum Energiefresser werden und ein ausgedehntes Spiel des neuen Games of Thrones Slot Spiel bei http://de.royalvegascasino.com/ zum Beispiel würde mehr Energie verbrauchen als wie wenn man nur einfach im Internet surft.

Ein weiterer Faktor sind die Basiskomponenten zur Herstellung eines PC’s, welche eine Menge Rohmaterialen und Verarbeitung beanspruchen. Allein die Platine im Rechner besteht aus etwa 60 verschiedenen chemischen Elementen und viele davon gehören zu seltenen und wertvollen Metallen wie Aluminium, Gold, Kupfer und Quecksilber. Dies hat zu dem Ergebniss geführt, das man erkannt hat: Es wird Zeit für neue und “grüne” Methoden im Bereich der Herstellung von Computern.

Und zum guten Schluss wirft es natürlich auch noch die Frage auf, was macht man mit Geräten, welche ihr sogenanntes Verfallsdatum erreicht haben. Ein durchschnittlicher Rechner hat eine Lebenserwartung zwischen 3 bis 5 Jahren und dies zeigt auf, dass es dringend Bedarf für eine bessere Lösung zum Recycling in diesem Bereich gibt bevor man von einer grünen Digitalrevulotion sprechen kann.

Kreuzfahrtschiffe Umweltsünder Nr. 1

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Okt 212014
 

Kreuzfahrtschiffe – Luxusliner vergiften die Umwelt

Kreuzfahrtschiffe

Kreuzfahrtschiffe

Kreuzfahrtschiffe liegen im Trend der Zeit. Wenn man das Wort „Kreuzfahrt“ hört, dann denkt man an einen wundervollen Luxusurlaub auf einer schwimmenden kleinen Stadt. An Wellness Tage, tolle Partys und erholsamen Urlaub.

Aber wer macht sich dabei schon Gedanken um die Umwelt?

Dabei sollte man das auf jeden Fall machen, denn solche Kreuzfahrtschiffe fahren nicht mit Luft und Wasser. Es wird ein riesiger Motor benötigt um den Koloss überhaupt in Gang zu bringen. Und was braucht ein Motor? Richtig, Öl. Ein Kreuzfahrtschiff stößt auf seiner Reise so viele Schadstoffe aus, wie 5 Millionen Pkw. Das muss man sich mal vorstellen und bewusst machen.

Die Bewohner, die an der Mole wohnen, in der die Kreuzfahrtschiffe liegen und starten, trifft es gesundheitlich besonders schwer. Es wurde dokumentiert, dass allein die Luxusliner verantwortlich sind für 50.000 vorzeitige Todesfälle. Was Abgase auslösen können, dürfte uns allen bekannt sein und wenn man die Zahlen sieht, ist es traurig mitanzusehen, dass wir nur für den Luxus bereit sind unsere eigenen Artgenossen früher ins Grab zu bringen. Aber das Problem ist auch, dass wir nicht nur uns, sondern auch der Umwelt extremen Schaden zufügen. Der Boden wird übersäuert, die Meere überdüngt. Resultat daraus ist natürlich auch das Sterben von Fischen. Zudem sorgt der ausgestoßene Ruß dafür, dass das Schmelzen der Arktis beschleunigt wird.

Dabei wäre es so einfach etwas dagegen zu unternehmen. Die Anbieter/Reeder der Kreuzfahrtschiffe sollten nur etwas Geld in Abgassysteme investieren. Diese Systeme würden den Schadstoffausstoß um 90% senken. Es ist ja auch nicht so, dass die Technik erst erfunden werden müsste. Überall wird an uns Kleinbürger appelliert, dass wir an die Umwelt denken und am besten mit Elektroautos fahren.

Aber was ist mit den ganz großen Unternehmern, diese sollten sich mal an ihre Nase fassen und auch endlich etwas für die Umwelt tun, denn nur wenn wir wirklich alle gemeinsam daran arbeiten, können, wir der Umwelt durch die Kreuzfahrtschiffe weniger Schaden zufügen.

Bio-Produkte herstellen

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Sep 112014
 

Bio-Produkte – teuer oder lohnenswert?

Gerade angesichts sich wiederholender Lebensmittelskandale wie dem Dioxin in Eiern stellt sich die Frage, ob und wann es sich lohnt, Bio-Produkte zu kaufen. Diese sind zwar um einiges teuer, die Bauern, die diese Lebensmittel verkaufen, müssen aber ein ganzes Regelwerk an Vorgaben beachten. Immerhin weisen 65 Prozent des „normalen“ Obstes und Gemüses Rückstände von Pestiziden auf, die auch für den Menschen giftig sind.

Was macht Bio-Produke aus?

Bio-Produkte

Bio-Produkte

Neben den drei großen privaten Bio-Siegeln Bioland, Demeter und Naturland gibt es ein europäisches Bio-Siegel. Die Vorschriften unterscheiden sich von Siegel zu Siegel nicht sonderlich, sondern vielmehr in der Strenge. Wer seine Lebensmittel als „Bio“ verkaufen will, muss oft einen ganzen Katalog an Standards einhalten: keine Gentechnik, künstliche Pflanzenschutzmittel, Stickstoffdünger oder Zusatzstoffe.

Wann Bio, wann nicht?

Sinn ergibt der Kauf von Bio-Produkten zum Beispiel bei diversen Gemüsearten, die im konventionellen Anbau meist Spuren von Insektiziden enthalten. Bei Obst sollte sowieso immer auf Bio-Produkte zurückgegriffen werden, da diese im Normalfall mit Fungiziden behandelt sind, um sie länger haltbar zu machen. Folge des dauerhaften Konsums können Krebs, Vergiftungserscheinungen oder eine Schädigung des Nervensystems sein. Auch von günstigen und vermeintlich gesunden Multivitaminsäften sollte Abstand gehalten werden. Das Problem: Meist sind sie mit billigen und synthetisch hergestellten Vitaminen angereichert, die längst nicht so gesund sind wie die natürlichen und in derart hohen Mengen vorhanden sind, dass es schon nach wenigen Monaten, in denen man ein Glas trinkt, zu Leberschäden kommen kann.

Industrielle Lebensmittel

Viele industrielle Lebensmittel sind auch wegen zugesetzter Konservierungsstoffe sehr viel ungesünder als sie sein müssten. Die Liste der Folgen ist endlos. Von Atemwegserkrankungen über Alzheimer, Schädigung des Erbguts und einer dauerhaften Schädigung des Nervensystems bis zu Krebs ist so ziemlich alles dabei. Längst nicht alle Produkte müssen „Bio“ sein, bei Käseprodukten, Konfitüren oder Backmischungen kann man es aber definitiv empfehlen.

Selbst wenn man auf Bio-Produkte zurückgreift, kann man sich nicht sicher sein, auch gesunde Lebensmittel zu sein. Etwa wurde in vielen Proben handelsüblicher Mehle die zehnfache Menge an erlaubten Alkaloiden festgestellt, die hochgiftig sind und sogar zum Tod führen können. Für Schlagzeilen sorgte in der Vergangenheit vor allem eine Fälscherbande, die über 700.000 handelsüblicher Lebensmittel als „Bio“ verkauft hat. Auch, wenn man sich auch bei Bio-Produkten nicht immer hundertprozentig sicher sein kann, gesunde Lebensmittel zu essen, ist ihre Anschaffung meist besser, als wenn man auf günstige Alternativen zurückgreift. Auch wenn Bio-Produkte in Deutschland sehr beliebt sind, sind sie nicht über jeden Zweifel erhaben.

Mehr Elektroautos für Deutschland

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Aug 062014
 

Elektroautos in Deutschland

Elektroautos in Deutschland sind noch nicht richtig angekommen, nur knapp 12.000 Fahrzeuge sind laut Kraftfahrt-Bundesamt auf deutschen Straßen unterwegs. Dazu kommen noch ca. 85.000 Hybridmodelle, bei rund 44 Millionen Autos auf deutschen Straßen eine verschwindend geringe Anzahl. Bis 2020 sind von der Bundesregierung eine Million Fahrzeuge mit Elektroantrieb angestrebt um auch im globalen Vergleich dran zubleiben, da liegt Deutschland weltweit nur auf Platz sieben- nach den USA, Japan, China, Holland und Norwegen.

Elektroautos

Elektroautos

Das sind alles Länder die hier Pionierarbeit leisten und mit massiven steuerlichen Förderungen den Kauf elektrisch angetriebener Fahrzeug anheizen. Die Bundesregierung ist aber im Moment noch gegen Förderprogramme für Elektroautos und das wird die Zielsetzung erheblich erschweren.

Um den Absatz in Deutschland anzukurbeln ist die deutsche Autoindustrie nun gefordert das Angebot attraktiver zu gestallten. 16 neue Elektro-Modelle sollen dieses Jahr noch auf den Markt kommen. Momentane Vorzeige-Modelle sind im bei den deutschen Elektromodellen der BMW i3, der E-Smart und der Opel Ampera. Bei VW ist es der Kleinwagen e-Up, hier soll aber noch in diesem Sommer die Elektroversion des Bestsellers Golf auf den Markt kommen und für Furore sorgen.

Elektrobetriebene Fahrzeuge haben sicherlich das Potential in Zukunft PKWs mit Verbrennungs-motoren den Rang abzulaufen. Gerade in Städten und Ballungsgebieten sind sie für die dort lebenden Menschen die täglich nur kurze Strecken haben eine umweltschonende und kostengünstige Alternative. Allerdings wird der Absatz von reinen Elektroautos es schwer haben da für den Käufer der technische Stand nicht ausreicht: sie sind nicht leistungsfähig genug und außerdem zu teuer. Hier werden Hybrid-Fahrzeuge eher eine Chance haben angenommen zu werden, die über den sparsamen Elektromotor verfügen und aber auch bei Bedarf mit einem leistungsstärkeren Verbrennungsmotor angetrieben werden können und somit über einen weit größeren Einsatzradius verfügen.

Das Verkehrsministerium denkt im Moment über Sonderprivilegien nach, wie zum Beispiel Sonderparklätze und freie Fahrt auf Busspuren bei Staus, dies soll dem Endverbraucher sich für ein Elektoauto zu entscheiden schmackhafter machen.

1540 – Rekordhitze in Europa

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Jul 052014
 

Das Mittelalter – Rekordhitze in Europa

Dürre in Eurppa

1540 Rekordhitze in Europa

Satte 11 Monate ohne Regen, nur Dürre und Hitze, und das war die Rekordhitze in Europa?
Das mag man sich heute gar nicht vorstellen. So unglaublich das auch klingt, es ist tatsächlich passiert. Aufzeichnungen der Menschen um 1540 belegen es. Es begann im Januar und dauerte 11 Monate.
Kaum Regen, nur Trockenheit. Das war eine absolute Katastrophe und wird heute als „Megadürre“ bezeichnet. Die Menschen lebten damals von den Früchten ihrer Ackerböden und von ihren Tieren, doch die Böden vertrockneten, die Tiere verdursteten, unglaublich viele Menschen starben an einem Hitzeschlag. Als ob das nicht genug wäre, kam es durch die große Dürre zu Buschbränden, und es gab kaum Wasser um diese zu löschen. Trinkwasser? Woher? Es trocknete alles aus, die Brunnen, Flüsse, ja sogar Seen waren kaum noch als solche zu erkennen. Das wenige Trinkwasser, was es noch gab, war teilweise verseucht und Krankheiten breiteten sich aus. Den Aufzeichnungen zufolge konnte man damals zu Fuß durch den Rhein oder die Elbe laufen. Bevor man diese Aufzeichnungen ausgewertet hatte

Galt 2003 als der absolute Rekordsommer

Allerdings kann man hier nur von einem „Hitzesommer“ sprechen und nicht von einer Rekordhitze in Europa. Temperaturen über 30 Grad machten uns ganz schön zu schaffen. Seit Beginn der Aufzeichnungen wurden Temperaturrekorde gebrochen.

Die Frage bleibt offen im Raum stehen, ob uns das heute wieder treffen kann. Es ist bis heute nicht klar, was 1540 genau passiert ist und diese Naturkatastrophe ausgelöst hat. Heute wissen wir, dass durch unseren Lebensstil der Treibhauseffekt immer mehr hervorgerufen wird. Aber damals? Da gab es die ganze Technik noch nicht, es gab keine riesigen Fabriken und Atomkraftwerke, die Unmengen von giftigen Dämpfen und Qualm in die Atmosphäre schießen.

Es gab kein FCKW oder ähnliches. Sollte uns das wieder passieren, wäre es auch für uns eine unvorstellbare Katastrophe. Denn auch heute sind wir vom Wasser abhängig, auch wir leben von den Früchten unserer Ernte und unseren Tieren. Klimaforscher warnen, dass es uns durchaus treffen kann. Allerdings ist die Frage, ob wir überhaupt gewarnt werden könnten. Wir sind auch nicht vorbereitet auf solch einen Extremfall. Was würde uns erwarten? Genauso wie damals würden Tiere sterben, Flüsse würden austrocknen und die Kühlmittel für die Atomkraftwerke würden knapp werden. Vielleicht würden sich auch Seuchen und Krankheiten ausbreiten…

Leider kann man solche großen Katastrophen nicht vorhersagen, es bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass wir die Rekordhitze in Europal nicht noch einmal erleben.

Fracking in den Südstaaten der USA

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Jun 192014
 

Fracking – lohnt sich der enorme Aufwand?

Der amerikanische Präsident Obama verteidigt das Fracking als die beste und billigste Methode zur Energiegewinnung. Plattformen und Bohrinseln werden in den USA rasant ausgebaut, schließlich will man die Unabhängigkeit vom Scheich-Öl vorantreiben. Die Bevölkerung ist sich sehr wohl im Klaren darüber, dass Energie benötigt wird, doch es beginnt sich in den Südstaaten bereits Widerstand zu regen. Der Wunde Punkt der USA, die Abhängigkeit von Öl- und Gaslieferungen, könnte zwar bald vorbei sein, doch der Preis dafür ist sehr hoch. Verheerende Umwelt- und Gesundheitsfolgen sind denkbar und werden zum Beispiel von Greenpeace auch vorhergesagt.

Fracking in den USA

Fracking Technik

Wie funktioniert Fracking genau? Beim Fracking bohrt man tiefliegende Gesteinsschichten an und mit Hilfe von Chemikalien wird das Schiefergas beziehungsweise Schieferöl gelöst. So gewinnt man Energie aus tiefen Stellen, wo eine herkömmliche Förderung nicht möglich wäre. Was Umweltschützer zum Verzweifeln bringt, freut die Industrie. Mehr Gas und Öl bedeuten mehr Gewinne und wesentlich niedrigere Preise.

Technik ist niemals neutral Bei aller Euphorie über gewaltige Fördermengen, billige Preise, Wirtschaftswachstum, Unabhängigkeit und den technischen Entwicklungen darf nicht vergessen werden, dass Technik niemals neutral ist. Sie ist immer in ökologische und politische Fragen eingebunden. Wer besitzt die Technologie? Wer kann sie sich leisten? Wer kontrolliert sie? Experten warnen vor dem Fracking. Noch gibt es keine ausreichenden Studien über die Auswirkungen auf den Menschen und die Natur. Welche Langzeitfolgen können und werden entstehen? Wie wirkt sich Fracking auf die Gesundheit in zwanzig oder mehr Jahren aus? Welche Auswirkungen hat Fracking für den Tourismus? Fast entsteht das Gefühl, dass niemand so recht an einer Überprüfung oder Aufklärung wirklich interessiert ist. Maximal wird an der Minimierung der Risiken wird gearbeitet.

Fracking beeinflusst die Umwelt Zwar wird beruhigt, dass beim Fracking das Grundwasser nicht verseucht werden kann, da die Chemikalien unter der Grundwassergrenze eingebracht werden. Wirklich überzeugend ist diese Behauptung aber nicht. Lecks in der Pipeline können jederzeit auftreten. Beim Runterschießen und wieder Raufpumpen der Chemikalien bestehen ebenso Risiken, dass es zu einer Grundwasserkontaminierung kommt. Fracking beeinflusst das Leben der Menschen und natürlich auch den Tourismus. Abzuwarten bleibt, in welchen Ausmaß. Ein Vorteil ist, dass Fracking in den USA in den Südstaaten betrieben wird und es sich dort um ein relativ dünn besiedeltes Gebiet handelt.

Die folgenden Faktoren wirken sich aber sicherlich nicht positiv auf den Tourismus aus:

. Gefahr von Grundwasserverunreinigungen
. unzählige LKW- Fahrten
. noch gibt es keine Studien über gesundheitliche Folgen .
massive Umweltzerstörung .
Plattformen und Bohrinseln in der Landschaft
. verstärktes Erdbebenaufkommen in den Gebieten, in denen Fracking stattfindet.

So ist nur zu hoffen, dass die Techniken sicherer werden bevor auch in Deutschland mit dem Fracking im großen Umfang bekonnen wird.

Wo steht die Energiewende in der GroKo?

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Dez 182013
 

Die große Koalition steht, die Ämter sind verteilt. Was macht aber nun die Energiewende?

Mit Sigmar Gabriel, SPD, gibt es das Superministerium Wirtschaft und Energiewende. Trotz des eher schlechten Wahlergebnisses im Sept. 13 hat die SPD doch einiges an Einfluss in der großen Koalition.

Gerade S. Gabriel, der ja schließlich schon mal Umweltminister war, bringt für das schwierige Thema Energiewende einiges an Erfahrung mit. Dennoch keine leichte Aufgabe, schließlich muss das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) reformiert werden. Sicher wird Strom auch in Zukunft noch teuerer und auch die Industrie wird einen größeren Beitrag leisten müssen.  Hilfe kommt da gerade aus Brüssel, die die Rabatte an Industriebetriebe derzeit prüft.

Ein neues Konzept muss her

Schnell muss sich die Bundesregierung auf ein neues Konzept einigen, damit es auch mit der Umsetzung der Energiewende zügig voran geht. Die Ziele sind hoch und der Zeitrahmen schwindet. Die Wirschaft muss mehr investieren und die Netzanschlüsse der Offshore-Windparks müssen nunmehr schnell kommen.

Datenschutz für den Energieausbau

 Datenschutz, Umwelttechnik  Kommentare deaktiviert für Datenschutz für den Energieausbau
Nov 252013
 

Wer denkt eigentlich an den online Datenschutz der Offshore-Windparks

Heutzutage ist es rasch geschehen: Man besucht als virtueller Nutzer eine Internetseite, die auf den ersten Blick besonders vertrauensvoll erscheint. Tätigt man hier Downloads oder öffnet Dateien, geschieht im Hintergrund eine automatische Installation von schädigender Software. Es gibt viele unterschiedliche schädigende Programme, welche unbemerkt ins Betriebssystem kommen können. Besonders gefährlich sind Trojaner, die hinterher nicht mehr vom eigenen Computer eliminiert werden können. Des weiteren zeichnet das Trojanische Pferd – wie dieses ebenfalls genannt wird – per Tastatur eingegebene Daten auf und übermittelt diese an weitere PCs. Gleichzeitig tritt es aber ebenso in Form von Malware auf, die den Rechner infiziert sowie ausspionierte Daten via Internetverbindung über den Browser zum eigentlichen Angreifer senden kann.

Es kann sogar dazu führen, dass das Betriebssystem geändert wird und schlimmstenfalls nicht mehr gestartet werden kann. Zu den so bezeichneten Softwaretools gehören Rootkits. Mit diesen hat der Angreifer ebenfalls die Möglichkeit, sich im Anwendersystem zu bewegen sowie dort die Spionage gewichtiger Daten vorzunehmen. Beim Datenphishing wiederum klickt der User auf eine für ihn vollständig vertrauenserweckend aussehende Internetseite und meldet sich mit seinen persönlichen Daten an. Sobald der Nutzer die Eingaben bestätigt hat, werden die Informationen automatisch an die Angreifer weitergegeben, die dann mit den Bankdaten auf fremde Rechnung nach Belieben kaufen können.

Es ist recht problematisch, die Angreifer aufzuspüren, denn oft sind die Informationen im Impressum entweder gefaked oder gestohlen. Besonders im Rahmen des Online Banking wird Datenphishing verwendet. Der damit  entstandene finanzielle Schaden wird vom Geldinstitut nicht getragen. Optimalen Schutz bieten Antivirusprogramme, welceh auf dem eigenen Computer installiert werden und kontinuierlich den Schutz des Computers gewährleisten. Durch stetige Updates kann das Antivirusprogramm auf dem neuesten Stand gehalten werden, so dass kriminelle Hacker chancenlos sind, den eigenen PC zu infiltrieren.